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Ricky über sich
In den angesichts seines vollen Terminkalenders äußerst seltenen privaten Momenten dagegen ist Ricky eher ein zurückhaltender, fast schon schüchterner Mensch:
"Dann lebe ich sehr zurückgezogen und es fällt mir manchmal schwer, meine Gefühle auszudrücken. Ich halte mich meistens zurück, auch wenn ich weiß, daß es mir eher schadet. Im Grunde bin ich ein extrem schüchterner Typ, der die Bühne als Forum braucht, um seine Unsicherheiten abzuschütteln und sich wie Supermann höchstpersönlich aufführen kann."
Doch auch der Super-Ricky zieht deutlich seine Grenzen. Als Sex-Symbol darf man ihn bezeichnen, als Sexobjekt dagegen sieht er sich auf keinen Fall - er will sich nicht zum Objekt degradieren lassen:
"Ich bin ja auch eine Persönlichkeit, ein Mann mit Gefühlen. Ich möchte von meinem Publikum respektiert werden. Und um diesen Respekt zu bekommen, muß ich eine große Qualität in meine Musik bringen-nur auf die Bühne gehen und mit dem Arsch zu wackeln, reicht nicht."
"Wenn sogar Oma und Opa bei meinem Konzert ihren Spaß haben", lacht Ricky, "scheint es ja vor allem meine Musik zu sein, die ihnen gefällt - da reicht die Erklärung, ich sei ein Sex-Symbol, allein wohl nicht mehr aus."
In der Tat: Es ist vor allem seine unglaublich fetzige, mitreißende Musik, die Ricky Martin zu einem in der ganzen Welt erfolgreichen Superstar gemacht hat. Und wenn es ans Eingemachte geht, entpuppt sich Ricky als gnadenloser Perfektionist.
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