| GÜNTER TRAGESER |
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Häufig wird völlig übersehen, daß unsere Wissenschaft auf Erkenntnissen des Ostens basiert. Bis zum 15. Jahrhundert rechnete man bei uns noch mit römischen Ziffern, was nicht einfach war. Erst als der Rechenmeister Adam Ries (besser bekannt als Adam Riese) die arabischen Ziffern einführte, begann der große Durchbruch der Mathematik, welche die Basis für viele andere westliche Wissenschaften ist.
Zunächst gab es große Fortschritte in den Naturwissenschaften. Im letzten Jahrhundert begründete dann Sigmund Freud die Psychologie als eine anerkannte Wissenschaft. Manche Leute glaubten damals noch, Freud wäre der erste Mensch gewesen, der das Unbewußte im Menschen erforschte. Aber bald gab es starke Kritik an dieser Meinung.
Sein Schüler C.G. Jung war nicht zufrieden mit dem, was Freud lehrte, und suchte nach höheren Erkenntnissen in anderen Kulturen. Er besuchte die Pueblo Indianer in Amerika, war eine Zeit lang in Afrika unterwegs und begann schließlich, sich mit östlichen Weisheiten zu beschäftigen. Schon 1928 sagte er bei einem Vortrag:
Was wir für eine spezifisch abendländische Erfindung halten, nämlich die Psychoanalyse und die von ihr ausgehenden Anregungen, so ist sie ein Anfängerversuch im Vergleiche zu dem, was im Osten altgeübte Kunst ist.Die Aussagen Jungs über den Osten und speziell Indien haben mich dazu inspieriert, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und hier ein paar Informationen zusammenzustellen.C.G. Jung: Das Seelenproblem des modernen Menschen (Gesammelte Werke, Band 10, S. 109)
Enthaltet euch aller abträglichen Taten,In Internet findet man unglaublich viel Material über das Leben und die Lehre von Siddhartha Gautama Buddha:
übt die guten Taten,
läutert euern Geist -
das ist die Lehre der Erleuchteten.
Samuel Bercholz, Sherab Chödzin: "Ein Mann namens Buddha - sein Weg und seine Lehre" Goldmann Verlag, 1996
Die Herausgeber sind langjährige Schüler des tibetischen Meisters Chögyam Trungpa Rinpoche und lehren - von diesem autorisiert - inzwischen selbst den Buddhismus im Westen.
Das Buch gibt einen guten Überblick über das Leben Gautama Buddhas und die Grundzüge der Lehre und Entwicklungsrichtungen des Buddhismus.
Mehr über das Leben von Mahatma Gandhi:
Zu den wenigen Menschen, die uns gezeigt haben, daß so ein Leben
für die Liebe zu Gott und den Menschen auch heute noch möglich ist,
gehört Mutter Teresa. Sie gab alle weltlichen Dinge auf und bezog eine einfache
Hütte in den Slums von Kalkutta, um Werke der Nächstenliebe an den
Ärmsten zu üben.
Mehr über Mutter Teresa:
Sie ließ sich weder durch Folter noch durch Morddrohungen
einschüchtern. Als erwachsene Frau zog sie dann mit einer
eigenen Bande durch Indien und sorgte selbst für Gerechtigkeit,
so wie Robin Hood. Wenn ein reicher Mann ein armes Mädchen
vergewaltigen wollte, hatte sie nun zum ersten mal eine
Chance sich zu verteidigen. Sie mußte nur sagen:
"Wenn Du mir etwas tust, werde ich Phoolan Devi rufen, und sie
wird dich bestrafen!"
Seit 1996 sitzt Phoolan Devi nun im Parlament von Indien, und
kämpft jetzt an dieser Position weiter für die Rechte
der Ärmsten.
Über ihr Buch
Ich war die Königin der Banditen
sagte sie:
Interessante Artikel über Phoolan Devi gibt es hier:
© 1998-2001 Günter Trageser
Mahatma Gandhi
Er wurde von Churchill einst als ein "halbnackter Fakir" bezeichnet.
Aber ihm ist es gelungen, ohne Waffen das britische Imperium in
die Knie zu zwingen.
Mutter Teresa
Viele Menschen auf der Welt reden über den christlichen Glauben,
kaum einer lebt ihn konsequent. Heute gibt es viele Christen, für
die sich der Glauben im wesentlichen auf den Gottesdienstbesuch
beschränkt. Von der wahren Nachfolge Jesu sind die meisten Christen
weit entfernt.
Phoolan Devi
Phoolan Devi war ein Bauernmädchen aus einer niederen Kaste. Ihre
Familie war die ärmste im Dorf, da ihr Vater durch einen Betrug
sein Erbe verlor. Ihr Vater war sehr religiös und sagte dazu nur:
"Es ist die Aufgabe unserer Kaste, den höheren Kasten zu dienen."
Phoolan Devi war zwar auch sehr religiös, aber sie glaubte mehr an
die Stimme ihres Herzens, als and die alte Tradition. Phoolan beschwerte
sich nie über die harte Arbeit, die sie tun mußte. Aber im
Gegensatz zu ihrem Vater geriet sie immer in Wut, wenn ein reicher Mann
sie um ihren Lohn betrügen wollte, wodurch sie sich viele
mächtige Feinde schuf.
Dieses Buch ist das erste Zeugnis einer Frau aus meiner Gemeinschaft
(Kaste), daß an die Öffentlichkeit gelangte. Es ist eine
ausgestreckte Hand des Mutes für die Gedemütigten und
Unterdrückten, in der Hoffnung, daß ein Leben wie das
meine sich nie mehr wiederholen möge. Ich sollte heute tot sein,
aber ich lebe. Ich nahm mein Schicksal in meine eigenen
Hände. Ich wurde als eine Unterlegene geboren, aber ich wurde zur
Königin.
Am 25.07.2001 wurde Phoolan Devi vor ihrem Haus in Neu Delhi von Männern
einer höheren Kaste erschossen.
Weitere Informationen
Hier noch ein paar Links zu weiteren interessanten Seiten über Indien: